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Blutdruckmessgeräte von Omron: RS2 mit "Gut" benotet

Omron stellt den Testsieger 2016 der Stiftung Warentest: Das Blutdruckmessgerät RS2 konnte in fast allen Punkten überzeugen.

Der japanische Herstellen Omron bietet zahlreiche Blutdruckmessgeräte an: Auf der Webseite der Firma werden aktuell 10 Modelle für den Oberarm und 4 Modelle für das Handgelenkt aufgelistet. Das ist jedoch nur ein Teil der Produktpalette, im Handel sind weitere Geräte erhältlich.

Stiftung Warentest hat 2016 das Modell RS2 mit Gut benotet

Aus der Vielzahl der Modelle werden hier vor allem jene präsentiert, die in unabhängigen Tests gut abgeschnitten hatten oder besonders beliebt bei den Käufern sind.

Omron-Blutdruckmessgeräte für das Handgelenk

Omron RS2 als Testsieger

Das ältere und recht einfache Modell RS2 ging aus dem Vergleich der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2016 als Sieger hervor1. Es trägt zudem das Prüfsiegel der Deutschen Hochdruckliga.

erhältlich bei Amazon*

  • gute Mess- und Wiederhol­genauigkeit, kaum störanfällig
  • erkennt unregelmäßigen Herzschlag
  • keine Extras wie z.B eine farbliche Einordnung der Messwerte
  • Speicher für 30 Messwerte, ohne Datum und Uhrzeit

RS3 Intelli IT

Das Modell RS3 Intelli IT ähnelt stark bezüglich Design und Ausstattung dem älteren RS2. Als zusätzliches Merkmal kann es sich über Bluetooth mit einer Smartphone-App verbinden, um die Messdaten anschaulicher darzustellen.

RS6

Das RS6 war das beste Handgelenkgerät in einem Vergleich der Stiftung Warentest aus dem Jahr 20181. Es ist ein sehr dünnes und leichtes Gerät, das die Messung nahezu lautlos durchführt. Ein Positionierungssensor kontrolliert, ob das Gerät bei der Messung in der richtigen Höhe gehalten wird.

Die Endnote der Stiftung Warentest für das RS6 war allerdings dennoch nur "Befriedigend": Bei der Messgenauigkeit erreicht es nicht die Präzision des einfacheren Modells RS2.

RS7 Intelli IT

Das RS7 Intelli IT bietet ein größeres Display mit grafischen Elementen. Zudem ist es mit einem Positionierungssensor und einer Manschettensitzkontrolle ausgestattet. Zusätzlich zu einer Bluetooth-Funktion kann es sich auch mit Amazon Alexa verbinden.

Laut Angaben des Herstellers wurde es auch speziell für übergewichtige Menschen getestet.

Omron-Blutdruckmessgeräte für den Oberarm

Die Oberarmgeräte von Omron teilen sich in die M- und die neuere X-Serie. Das ältere MIT Elite Plus gehörte zu einem von vier Geräten, welche in einem Vergleich der Zeitschrift ÖKO-Test mit "Gut" benotet wurden2 - auf dem Markt ist es jedoch nur noch schwer erhältlich.

Mit Ausnahme des Evolv tragen alle aufgeführten Omron-Oberarmgeräte das Prüfsiegel der Deutschen Hochdruckliga3.

M400

Das Modell M400 gehört zu den vier besten Oberarmgeräten im Vergleich der Stiftung Warentest von 2018. Gelobt wurde die feste und vorgeformte IntelliWrap Manschette, die das Anlegen erleichtern kann. Bei der Messgenauigkeit reichte es allerdings nur für die Note "Befriedigend".

Als weitere Ausstattung bietet das M400 je 60 Speicherplätze für zwei Nutzer, zudem erkennt es Körperbewegungen während der Messung.

erhältlich bei Amazon*

  • sehr gute Handhabung
  • vorgeformte Manschette kann das Anlegen erleichtern
  • kaum störanfällig
  • je 60 Speicherplätze für zwei Benutzer

M500 und M700

Das Modell M500 erkennt Anzeichen von Morgenhypertonie. Eine ähnliche Ausstattung hat das M700 Intelli IT, es kann sich aber über Bluetooth mit einer Smartphone-App verbinden.

Die Omron X-Serie

Auch die drei Modelle der X-Serie sind mit der IntelliWrap-Manschette ausgestattet, die das korrekte Anlegen erleichtern soll. Das Basismodell X3 Comfort erkennt, wenn der Benutzer sich bei der Messung zu stark bewegt hat. Das X4 Smart verbindet sich zusätzlich über Bluetooth mit einer Smartphone-App.

Das X7 Smart ha ein deutlich größeres Display mit zusätzlichen Informationen. Es ist in der Lage, ein mögliches Vorhofflimmern zu erkennen. Neben einer Bluetooth-Verbindung ist es auch mit Amazon Alexa kompatibel.

Evolv: Blutdruckmessen ohne Schläuche

Eine Innovation ist das Modell Evolv - es ist das einzige Oberarmgerät, das ohne Schläuche auskommt. Ähnlich wie bei den Modellen für das Handgelenk sitzt die Messstation direkt auf der Manschette, das integrierte Display glänzt mit hoher Auflösung.

Die Bedienung erfolgt über einen einzigen Knopf. Die Daten können über Bluetooth direkt mit Apple Health analysiert oder in andere Apps exportiert werden. Die innovative Technik und gute Ausstattung haben allerdings ihren Preis: Das Omron Evolv gehört zu den teuersten Blutdruckmessgeräten auf dem Markt.

Fazit

Omron bietet eine Vielzahl von Blutdruckmessgeräten, die in den Vergleichstests meist gut abschneiden. Im letzten Test der Stiftung Warentest gehörten die Modelle RS6 und M400* zu den besten Geräten.

Vor allem die neueren Geräte überzeugen durch ein ansprechendes Design.

In Sachen der Ausstattung ist für jeden Geschmack etwas dabei: vom spartanischen - aber uneingeschränkt empfehlenswerten - Handgelenkgerät RS2* bis zum innovativen, sehr kostspieligen Omron Evolv.

Über Omron
Die Firma wurde 1933 im japanischen Kyoto gegründet, der Stadtbezirk "Omuro" stand Pate beim Namen. Neben medizinischen Geräten (darunter auch Fieberthermometer) stellt das Unternehmen auch Automaten für die Industrie und elektronische Komponenten her. Seit 1974 ist Omron in Europa aktiv.

Quellen und weiterführende Literatur

  • 1 Stiftung Warentest, "Blut­druck­mess­geräte im Test: Wenige arbeiten zuver­lässig", Testergebnisse von November 2018 und Mai 2016 (Link)
  • 2 ÖKO-Test, "Blutdruckmessgeräte: Messbarer Erfolg", Jahrbuch 2013 (Link)
  • 3 Deutsche Hochdruckliga, "Geprüfte Messgeräte 2001-2020", Stand Januar 2020 (Link)
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